Anhaltende Proteste, systematische Menschenrechtsverletzungen und politische Repression bestimmen weiterhin die Lage im Iran. Um diese Entwicklungen einzuordnen und gemeinsam zu diskutieren, laden wir zu einer offenen Diskussionsrunde ein.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit DIMA – Mediziner für Menschenrechte und Demokratie statt. DIMA ist ein Zusammenschluss von medizinischem und pflegerischem Fachpersonal, dass sich für Menschenrechte, Demokratie und insbesondere für die Unterstützung von medizinischem Personal im Iran einsetzt. Ein zentrales Anliegen ist es, deren Stimmen sichtbar zu machen und auf die besondere Verantwortung des Gesundheitswesens beim Schutz von Menschenwürde, Freiheit und Leben hinzuweisen.
Unter dem Titel „Zwischen Widerstand und Unterdrückung: Die politische Realität im Iran“ soll gemeinsam beleuchtet werden, wie sich die aktuelle Situation darstellt, welche Hintergründe sie hat und welche Verantwortung sich daraus auch für die internationale Gemeinschaft ergibt. Die Diskussionsrunde richtet sich bewusst an ein breites Publikum; Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 12. Februar, Beginn 19 Uhr, in der Gaststätte des Kulturhauses „Alter Schlachthof“, Ulrichertor 4, 59494 Soest statt.
Der Abend ist als offenes Format angelegt: Zuhören, Nachfragen und Mitdiskutieren sind ausdrücklich erwünscht. Alle Interessierten sind eingeladen, sich zu informieren, Positionen auszutauschen und gemeinsam über Menschenrechte, Solidarität und demokratische Verantwortung ins Gespräch zu kommen.