Integration entscheidet sich vor Ort – in unseren Städten, Gemeinden und im direkten Zusammenleben. Umso wichtiger ist es, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Genau hier setzt die aktuelle Debatte um den geplanten Zulassungsstopp für freiwillige Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Integrationskursen an.
Aus Sicht von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreis Soest ist klar: Diese Maßnahme geht in die falsche Richtung. Wer Menschen, die sich aktiv um Integration bemühen, den Zugang zu Sprachkursen erschwert, schwächt nicht nur individuelle Chancen, sondern gefährdet auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die wirtschaftliche Entwicklung.
Gemeinsam mit der Kreistagsfraktion positioniert sich der Kreisverband daher deutlich gegen die Pläne des Bundesinnenministeriums. Integration braucht verlässliche Strukturen – und vor allem gute Sprachförderung. Sie ist die Grundlage für Teilhabe, für den Zugang zum Arbeitsmarkt und für ein selbstbestimmtes Leben.
Auch die kommunalen Spitzenverbände machen deutlich, dass Einschränkungen bei Integrationskursen unmittelbare Folgen für die Städte und Gemeinden haben: steigende Belastungen für kommunale Strukturen, verzögerte Integration in Arbeit und Gesellschaft sowie wachsende soziale Spannungen.
Vor diesem Hintergrund fordern die GRÜNEN im Kreis Soest eine klare politische Haltung: Integration stärken statt beschneiden.
Die gemeinsame Pressemitteilung von Kreisverband und Kreistagsfraktion mit weiteren Einschätzungen und Zitaten findet Ihr hier: